22.07.2013 Bachelorprüfung in Kunst

In jedem Modul meines Studiums der Kunsttherapie musste ich eine Abschlussprüfung ablegen – so auch im künstlerischen Bereich. Die Prüfung beinhaltete, dass alle Studenten eines Jahrgangs eine große, gemeinsame Ausstellung organisieren sollten, die sich über die ganze Stadt erstreckte. Überall gab es Geschäftsleute, die sich dazu bereit erklärten, einem oder mehreren Studenten des etwa dreißig Personen umfassenden Jahrgangs Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Und nach der Vernissage konnten die Besucher der Ausstellung(en) durch Nürtingen wandern, auf der Suche nach immer neuen und grundverschiedenen künstlerischen Installationen.

Da sich jeder Student absolut individell ausdrücken konnte, fiel meine Wahl damals auf eine Darstellung meiner künstlerischen Vielfalt. Zentrum meiner Installationen, die sich in einer kleinen Nische eines Ateliers befand, war mein „Zelt„, wie ich es liebevoll nenne. Dies ist ein pompöses Kleid mit einem Unterrock von einem Meter Durchmesser, das aus vollkommen „gewöhnlichen“ Künstlermaterialien gefertigt ist: Leinwand und Gaze. Der Halsschmuck dieses Kleides war ein aufwändig gefertigtes „Collier“ aus kleinen Metallmuttern, die durch Ätzradierung mit einem Ornamentenmuster versehen wurden. Hinter dem Kleid stand ein mit Pastellkreide auf Sperrholz gemalter Spiegel, in dem sich eine Person, die das davor stehende Kleid trug, zu dem Betrachter umschaute. Flankiert wurde dieses Werk von zwei Vorhängen, auf denen ein Gedicht eingestickt war, das durch die Doppellagigkeit – erneut von Leinwand und Gaze – nur schwer zu entziffern war.

Was hat sich die Künstlerin dabei gedacht? Wie bereits erwähnt sollte dieses Werk meine Vielfältigkeit in sich vereinen. Auch, wenn die Professoren mir mehrfach – verständlicherweise – zur Reduktion geraten hatten, hatte jeder einzelne Teil dieser Installation eine besondere Bedeutung. Das Kleid stellte zugleich die mir wichtige künstlerische Ausdrucksform des Nähens dar, als auch meine Hingabe zum Romantischen – daher erinnert das Kleid an eine Mischung zwischen Prinzessinnen- und Hochzeitskleid. Zugleich sollte es aber auch die Schönheit im Alltäglichen zitieren. Denn wie pompös das Kleid auch wirkt, so ist es doch aus „gewöhnlichem Material“. Dieses Material für sich ist wiederherum eine Hommage an die Kunst: Leinwand ist für die malerische Kunst kaum wegzudenken. So wird die Kunst mitsamt ihren alltäglichen Materialien durch das aufwändige Design des Kleides sowohl aufbewertet als auch in den Fokus gerückt. Der Spiegel symbolisiert das Mögliche des Unmöglichen, das auch mehrfach in meinen Märchen behandelt wird. Zugleich ist er ein Zitat auf meine zahlreichen Pflastermalerwettbewerbe in Bodenwerder, zu denen ich damals jährlich in die Heimat zurück kehrte. Und nebenbei war Pastellkreide damals auch ein von mir sehr häufig und gerne benutztes Material. Die Vorhänge wiederherum zitieren – durch das gemeinsame Material – das Kleid, rahmen die Installation ein und bringen durch das Gedicht weiterhin meine literarische Hingabe zur Erwähnung, die sich mittlerweile sehr deutlich in der Veröffentlichung meiner Märchenbilderbücher zeigt.

Übrigens: Was wenig bekannt ist, dass ich diese Installation Jahre später in Form des Märchens „Das Mädchen im Spiegel“ wieder aufnehme. Darin geht es um ein Mädchen aus ärmlichen Verhältnissen, das sich in spiegelnden Flächen stets überaus fein gekleidet sieht. Zumindest so lange, bis sie tatsächlich ein fein wirkendes Kleid (aus Sackleinen und Glas) trägt, und sich plötzlich in ihrer normalen, ärmlichen Gestalt gespiegelt sieht.

09.03.2020: Märchendinner

Nachdem das erste Märchendinner am 30.01.2020 bei da Franco von den Bewohnern Holzmindens so wundervoll aufgenommen worden war, haben wir uns entschlossen, am 09.03.2020 eine Nachfolgeveranstaltung anzubieten. Der Kartenvorverkauf startet am 07.02.2020 bei da Franco. Dieses Mal werde ich „Vom Geheimnis der Zeit“ vorlesen.

Leider fiel diese Lesung aus. Ähnlich wie die Leipziger Buchmesse in der 
gleichen Woche fiel auch mein literarisches Event den aktuellen Umständen zum
Opfer.

Ich danke aber trotzdem für Jenen, die Interesse hatten und kündige hier schon
einmal einen Folgetermin im Herbst 2020 an. Zwar ist der genaue Termin noch
nicht fest geplant, aber er ist bereits angedacht und mit daFranco besprochen.

Impressionen:

Märchendinner

Eventname:             Märchendinner

Gäste:                     eingeladene Gäste mit Kartenvorverkauf

Leiter:                 Marie Bär und Gastronomie

Terminanzahl:         1

Terminlänge:           2-4 Stunden

Inhalt:                                                                                                                                                                                                       Dieses Angebot wendet sich an gastronomische Betriebe, die Ihr kulinarisches Angebot mit einem besonderen Event würzen wollen. Hierbei wird im Rahmen eines abendfüllenden Mehr-Gänge-Menüs des Hauses ein Märchen der Reihe der RieCa’s Fairytales vorgelesen. Die Karten für dieses Event werden im Vorhinein im Vorverkauf vertrieben. Nach dem Mahl und die Lesung schließt sich nach Wunsch ein Austausch zwischen der Autorin und den Gästen über das genossene Märchen an und natürlich ist auch der Erwerb der Märchenbücher möglich.

Räumlichkeiten:    der Raum wird durch die Gastronomie gestellt

Material:                    Buch (und durch Gastronomie gestellte Speise)

Die Bücher:                                                                                                                                                                                              Bei einer Lesung, die in ein längeres Menü eingebettet ist, lohnt sich die Lesung eines längeren Buches, das in drei Episoden eingeteilt wird, die zwischen den einzelnen Gängen gelesen werden. Die Wahl des zu lesenden Märchens steht dem gastronomischen Betrieb frei. Zu empfehlen sind aber folgende Geschichten:

Das Spiegelmädchen (ab 13 Jahre): Ein recht klassisches Märchen über einen jungen Mann, der die Welt für sich erkundet (Episoden: Aufbruch und Ausbildung – Themenstrang verzauberte Jungfer – Erlösung und glückliches Ende)

Vom Geheimnis der Zeit (ab 15 Jahre): Ein eher ernstes und tiefes Märchen über einen verheirateten Vater, der mit seinem Tod konfrontiert wird und einen Handel mit ihm eingeht. (Episoden: Aufbruch und Reise – Begegnung mit der Zeit – Rückweg und Ende)

Das Juwelenkind (ab 7 Jahre): Eine Geschichte über ein magisches Mädchen, das Fragen bezüglich Wünsche, Sinn und die Suche nach einem Platz in der Welt stellt. (Episoden: Kindheit – Reise – Rückkehr)

Der Weg zu den Sternen (ab 12 Jahre): Ein Elfenmärchen, das sich mit der Diskrepanz zwischen Zugehörigkeit und Potential beschäftigt. (Episoden: unverschuldete Verbannung – Reise und Selbstfindung – Rückkehr)

Auch geeignet wären: Das Lachen der Prinzessin, Jarline und ihr Mond, Der ewige Turm, Ein teuflisches Mädchen, Die verwunschene Blume, Die Knospe aus Bernstein, Das ewige Gemälde, Das Mädchen im Schatten, Der Kristall der Glückseligkeit, Die Höhle der Sterne

Preis:                          300,00 Euro pP + Anreise & ggf Spesen

Anmerkungen:                                                                                                                                                                                    Der Preis kann je nach Umfang und Setting angepasst werden.

Portrait 2019

Anlässlich einer diamantenden Hochzeit wurde ich von einem Familienmitglied gebeten, eine Jugendfotographie der Braut abzuzeichnen. Ich hatte eine Fotografie des Bildes als Vorlage und gestaltete daraufhin die gewünschte Bleistiftzeichnung. Anschließend besorgte ich noch einen passenden Rahmen, um das Bild zu schützen und es mehr zum „Geschenk“ werden zu lassen.

Das Bild kam bei dem Auftraggeber und den Beschenkten sehr gut an und ich bekam ein Foto von der Feier, bei der das Bild unmittelbar neben der beschenkten Braut stand.

21.12.2019: Interview beim TAH

Am 20.12.2019 bin ich in Holzminden, um mich dort bei da Franco bezüglich des Märchendinners im Januar mit dem Täglichen Anzeiger Holzminden für ein Gespräch zu treffen.

Das Gespräch mit Herr Specht vom TAH war durch und durch angenehm. Wegen der
doch eher spontane Terminveranschlagung war es laut Herrn Specht mehr ein
ungezwungenes Kennenlerngespräch als ein Interview, aber für mich war das so
absolut stimmig.

Wir trafen uns im da Franco, wo dann ja auch Ende Januar das Märchendinner
statt finden wird. So lernte ich nebenbei auch die mir bis bislang nur über
Mail und Telefon bekannte Veranstalterin Johanna Gabriel und die geplanten
Räumlichkeiten kennen. Dort unterhielten wir uns dann über die geplanten
Veränderungen im da Franco, die angesetzte Lesung und meine Märchen.
Ich hatte die Gelegenheit, einen Einblick in meine Geschichten und mein
Verständnis davon zu geben. Ob mir das gelungen ist wird sich dann in dem
Artikel herausstellen, der vermutlich erst Anfang 2020 erscheinen wird.

Was mich angeht, bin ich sehr zufrieden mit dem Gespräch. Ich habe das Gefühl,
dass es sowohl Johanna als auch mich in unserem Vorhaben bestätigt hat. Und
ich bin mehr als neugierig, wohin mich das noch führen wird.

Zum Abschluss des Treffens übergab ich da Franco noch einige meiner Bücher in
Kommission. Nun können sowohl hungrige und neugierige, als auch ganz konkret
interessierte Holzmindener, die das Restaurant besuchen, auch gleich
meine Bücher erwerben ;-)

Am 15.01.2019 war es dann so weit und mein Artikel erschien in der örtlichen Zeitung, dem TAH. Ich weiß nicht, was ich erwartet oder erhofft habe, aber das, worauf ich stieß, übertraf meine kühnsten Träume: Ich war auf der Titelseite! Herr Specht hatte aus unserem Interview einen einfühlsamen und umfassenden Artikel geschrieben, in dem ich mich sehr gut repräsentiert fühle. Er hat den Fokus des Artikels gut gewählt, mich gezeigt, meine Kompetenzen gut präsentiert und auch sehr deutlich gemacht, dass die Märchenbilderbücher altersungebunden sind – was sie besonders für Erwachsene empfehlenswert macht. Und er hat auch jene erwähnt, die mich vor Ort bei meinem Büchern unterstützen. Dazu gehören neben meiner Mutter und da Franco nun auch die Buchhandlungen Papierus und Hinrichsen, die ich nun dankbar und glücklich zu meinen Partnern zählen darf. Abschließend sei gesagt, dass ich mit diesem Artikel sehr zufrieden bin. Ich fühle mich sehr glücklich, stolz und dankbar. Und ich bin neugierig, wohin der Weg meiner Bücher von diesem Punkt aus weiterführen wird.

Hier die Printartikel

30.01.2020 Märchendinner

Am Donnerstag den 30.01.2020 ist in Kooperation mit dem Restaurant „da Franco“ in Holzminden ein leckeres und stimmungvolles Märchendinner mit mir als Vortragende geplant. Gelesen wird an diesem Abend „Der Weg zu den Sternen„. Ein wunderschönes Märchen zu dem Thema Sehnsucht und dazu, seinen eigenen Weg zu finden.

Das Format des Märchendinners war eine ganz neue Erfahrung für mich. Ich kam am
Vorabend in das Restaurant, um alles für die Lesung vorzubereiten. Dazu gehörte
auch das Aufstellen einer kleinen Bühnenkonstruktion, die ich mir extra
anlässlichfür dieses Events gebaut hatte und die sicherstellen sollte, dass
die Gäste an den hinteren Tischen mich auch sehen konnten. Auch hingen wir
eine Leinwand auf, an der später die Illustrationen des Buches mit einem Beamer
angestrahlt wurden. Diese technische Bereicherung sorgte im Vorhinein zu
ziemlichen Umständen, zahlte sich bei der Lesung selbst aber absolut aus.

Am Abend der Lesung befand ich mich bereits im Raum, um die Gäste zu begrüßen,
die um 18:30 eingelassen wurden. Meine Mutter, die mich auch bei diesem Event
kräftig unterstützte, ging durch die Reihen und lud die Gäste ein, sich während
der Wartezeit bereits die Bücher anzuschauen, bis alle eingetroffen waren.
In dem Raum war an drei großen Tafeln für 32 Leute gedeckt. Es war für mich
überwältigend, als all diese Gäste schließlich da waren und mir klar wurde,
dass sie alle wegen mir gekommen waren. So kannte ich es bisher nicht.
Aber es fühlte sich gut an und ich war geehrt.

Als alle Gäste Platz genommen hatten und ihren Aperetiv genossen, hielt die
Veranstalterin Johanna Gabriel eine kleine Ansprache, in der sie unter anderem
auch in die Struktur des Abends blicken ließ. Und sie teaserte die einzelnen
Gänge, die aber bis zu ihrem Auftischen ein leckeres Geheimnis blieben.
Anschließend begrüßte ich die Gäste und sagte selbst ein paar Worte.
Dann verabschiedete ich mich und wünschte den Gästen einen schmackhaften ersten
Gang. Es gab einen frischen Salat in einem Teigkorb. Da ich das Vergnügen
hatte, an einem Tisch abseits des Raumes das Menü ebenfalls genießen zu können,
kann ich absolut fundiert sagen, dass die gewählten Speisen sehr lecker waren.
Die übrigen Gänge waren Penne alla Norma, Rinderfilet mit Kartoffelschaum
so wie Blätterteig mit weißer Cafecreme und Waldfrüchten. Es war alles
sehr lecker, überaus wertig und besonders, sodass dass es den Abend
perfekt abrundete.

Nach dem ersten Gang kehrte ich zurück und las das erste Drittel der für diese
Veranstaltung gewählten Geschichte: Der Weg zu den Sternen.
Ich hatte bei der Wahl des Märchens extra darauf geachtet, dass es lang genug
war, um zwischen den Gängen anständige und spannende Handlungsstränge zu haben,
und bei den Gängen positiv pausierte. Denn es wäre wirklich unpassend gewesen,
wenn der traurige Nachgeschmack eines Leseteiles einen negativen Einfluss
auf die Gänge gehabt hätte.

So verlief dann auch der weitere Abend: Die vier Gänge wechselten sich mit
den drei Leseteilen ab. Jeder Gang schmeckte grandios und jeder Leseteil schien
die Gäste zu erreichen und in eine mystische Welt zu entführen, die ein kleines
Stück außerhalb ihres so vertrauten Alltages war.
Es war ein schönes und erfüllendes Erlebnis, meine Zuhörer in dieses Märchen
hinein zu begleiten. Und es war angenehm, später die eine oder andere positive
Rückmeldung dazu zu bekommen, wie geeignet meine Stimme für diese Art des
Erlebens war und wie gut ich das gemacht hatte. Und natürlich auch, wie
überaus angenehm, anregend und tief das Märchen gewesen war.
Das erzeugte bei mir den Eindruck, dass die Gäste mit dem Abend überaus
zufrieden waren. Und wirklich war der allegmeine Konsens bei den Gästen,
den Veranstaltern und mir, dass es ein rundum gelungener Abend gewesen war.

Für mich, die ich bisher nur Lesungen kannte, die an einen Markt
angegleidert sind, war es eine vollkommen neue Erfahrung, dass Menschen
konkret für eines meiner Märchen zu mir kommen.
Natürlich war es noch einmal eine ganz neue Herausforderung, als meine
bisherigen Auftritte, aber ich habe Spaß daran gehabt und habe den Abend in
all seinen Aspekten sehr genossen.
Und wer weiß? Vielleicht wird daraus nun ein Format, das ich in Zukunft
häufiger erleben kann. Die Veranstalterin Johanna Gabriel und ich liebäugeln
zumindest mit einem Folgetermin.


Nachtrag: Wir haben uns für einen Folgetermin am 09.03.2020 entschieden.
Und ich möchte mich herlich beim TAH für seine schöne Nachbeschreibung
des Events bedanken, den sie sowohl digital als auch - am 06.02.2020 -
analog veröffentlichten.

Impressionen:

Meine Gewandung

Ein herzliches Danke für die Fotos an Claudia Geller-Wollentin.

30.09.2019 Gewinnspiel

Vom 01.08 bis zum 30.09.2019 findet auf meiner Facebookseite ein Gewinnspiel statt. Hauptgewinn ist ein Märchenbilderbuch der eigenen Wahl aus der großen Sammlung der RieCa’s Fairytales! Preis zwei bis vier ist handgefertigter Haarschmuck.

Das Gewinnspiel endete zum 30.09 und war durchaus ein Erfolg.
Es fällt mir schwer zu sagen, ob meine Bekanntheit dadurch wirklich gestiegen
ist, aber es war spannend, es auszurichten. Und die Gewinner waren sehr
zufrieden mit ihren Preisen.

Impepssionnen:

 

„Bleichshirts“

Anlässlich zum Geburtstag einer Freundin habe ich eine Färbe-Technik ausprobiert, bei der gängige Chlorbleiche auf Stoff gesprüht wird. Dadurch ätzt die (schwarze) Stofffarbe heraus und macht einem anderen (kupfernen) Farbton Platz. Durch bedruckbares Klebepapier kann man problemlos Designs zusammenstellen oder entwickeln und auf das Shirt transferieren. Das fertige Shirt hat ein zweifarbiges Design, das auch nach mehrfachen Waschen weder unscharf wird noch abblättert.

Nachdem ich feststellte, dass die Technik ganz gut funktioniert, habe ich – auch nach Bestellung – ein paar Shirts „bedruckt“. Hierfür habe ich eine Reihe von bereits bestehenden Motiven verwendet, verändert oder komplett neu erstellt. Weiterhin habe ich die Technik auch für meine Kleidungsstücke angewendet.

 

Larp-Shirts

  • Das „Tales Inside„-Shirt war für einen Freund und Organisator des ersten Tales Inside-Larp. Er war davon so begeistert, dass er überlegte, das Design für eigene Shirts zu nutzen.
  • Das „Maschine„-Shirt zeigt das Logo unserer Larp-Gruppe „The Maschine„. Diese ist vom Konzept her an die War-Boys aus dem Film Mad Max Fury Road angelehnt. Ein weiteres Maschine-Shirt ist an das EvolutionDesign angelehnt mit dem Imperator als Endpunkt.
  • Mehrere Shirts sind an unsere Larp-Gruppe der Schwingen des Stahls angelehnt. Darunter einmal das Logo der Gruppe und einmal einer der ikonischen Helme. Dann gibt es zwei „Evolution„-Shirts – einmal im Positiv und einmal im Negativ – mit den Schwingen als Endpunkt.
  • Weiterhin habe ich für beide bereits genannten Larp-Gruppen Baby-Shirts in Größe 80 gemacht, um unseren Nachwuchs gleich angemessen als Mini-Schwinge und Baby-Imperator auszuweisen, wobei beim letzteren natürlich die im Gruppendesign vorgegebenen roten Ärmel nicht fehlen durften. Für die Shirts benutzte ich zwei Babybilder und veränderte sie um die jeweiligen Utensilien (Helm und Imperator-Rassel).

Bären-Shirts

  • Der Nachname Bär bietet sich natürlich für allerlei Shirt-Motive an. So zum Beispiel das „Methfessel-Bär„-Shit. Dieses zeigt ein Motiv, das ich zu unserer Hochzeit für einen Stempel designt hatte. Dieser sollte den Zusammenschluss unserer Kindheitsnamen – Methfessel und Bär – darstellen. Dieses Design habe ich dann auch für zwei verwendet: einmal für ihn und einmal für sie.
  • Genau so bot sich das Motiv für den „Waldbären“ an. Davon gibt es nun drei Shirts: für Herr, Dame und Kind.
  • Um meinen Mann die Schwangerschaft zu verkünden habe ich ihm ein „Papa-Bär„-Shirt gemacht, dessen Designvorlage mir sehr gefiel. Nach der Geburt machte ich Shirts „Bärenpapa“ und „Bärenrabe„, als Symbol für Vater und Kind
  • Weiterhin für die Familie erstellte ich „Bärenfamilie“ und „Bärenkinder„. Und für unseren kleinen Stern gab es das „Bärenstern„-Shirt
  • Dann gab es das „Bären-Antifa„-Shirt, das ich aus einem Bärenlogo und dem gängigen Antifa-Logo zusammengefügt habe.
  • Bezogen auf das Kind machte ich weiterhin ein Shirt für einen der Onkel. Hierfür kombinierte ich erneut einen Bären und ein Rotkehlchen. Dieser Onkel bekam außerdem einen Hoddie mit Bärenmotiv.
  • Das Kind selbst bekam natürlich auch einige Bleichshirts. Das „Bärenpranke„-Kindershirt besteht aus einem Bärenpfotenabdruck und dem Handabdruck unseres Kindes. Auf der Suche nach einem geeigneten Abdruck stieß ich außerdem auf das niedliche Design eines in seinem Abdruck schlafenden Bären, das ich auch für ein Kindershirt verwendet habe. Das Motiv des Hoddie des Onkels verwendete ich auch nochmal für den Babybären. Und das „Bärenkind„-Shirt war erneut eine Kombination aus einem Rotkehlchen und einem Bären. Weitere – nicht zwingend bärige – Designs, auf die ich nach und nach stieß, waren die für den „Babyfuchs“ (bestehendes Design) und den Panda (bestehendes Design). Später gab es auch ein Rabenshirt.

Wissenschaft-Shirts

Geschenke / Aufträge

2015 Liederbuch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Komponist und Musiker Christian Methfessel bat mich, dass ich Illustrationen für sein christliches Liederbuch „Unterwegs“ herstelle. Hierbei sollten die einzelen Illustrationen passend zu den Kapiteln des Buches sein. Kapitel sind „Ankommen“, „Behütet“, „Zweifel & Glauben“,“Demuth & Staunen“, „Erbarme dich“, „Freude & Dank“, „Aufbruch“, „Taizé“ und „Weihnachten“.

Mittleweile hat er die dritte Auflage seiner Liedersammlung heraus gebracht, die er auf seiner Seite zum Gratisdownload zur Verfügung stellt oder als gebundene Ausgabe zum Selbstkostenpreis von 5 Euro bei ihm zu erwerben ist.

Es lohnt sich auf jeden Fall, sich die Lieder zu Gemüte zu führen, zu musizieren und zu genießen.

07.12-08.12.2019: Weihnachtsmarkt Schloss Berlepsch

Auch dieses Jahr werde ich mit meinen Büchern den mittelalterlichen Weihnachtsmarkt von Schloss Berlepsch am 2. Dezemberwochenende mit meinen Lesungen bereichern. Dieses Mal bin ich aber nicht im Sommersalon zu finden, sondern habe mein eigenes Zelt auf dem Hof.

Bereits auf der Fahrt zum Schloss merkte ich eine gewisse Vorfreude in mir
aufsteigen. Nach den drei vergangenen Events auf Schloss Berlepsch ist es für
mich da bereits sehr vertraut und ich fühle mich da nach wie vor sehr gut
aufgehoben und als ein Teil des familiären Teams. Und das hat die Crew dort
auch dieses Mal wieder mehr als bewiesen.

Dieses Mal war ich gebeten worden, auch als Märchenfigur verkleidet zu kommen
und die Wahl der Verantwortlichen fiel auf die Figur des Engels. Eine weitere
Veränderung war, dass ich nicht in meinem kleinen Turmzimmer vorlesen sollte,
sondern mir dieses Mal ein Zelt zur Verfügung gestellt wurde. Dieses Zelt
stand ziemlich zentral auf dem unteren Schlosshof und verfügte über ein eigenes
Ankündigungsplakat und eine kleine Lichtinsterlation, damit es mit den
dunkelblauen Zeltwänden nicht gar so düster, sondern vielmehr stimmungsvoll
aussah. Außerdem hatte es als einziges Ausstellerzelt einen kleinen Heitzofen!
Das machte es zu einem wundervoll kuschligwarmen und angenehmen Ort. Vor allem,
als es regnete und stürmte. Das Zelt war gut ausgerüstet und ich konnte mich
sogleich einrichten. Dann kamen auch schon die Gäste, die ganz neugierig auf
meine Lesungen waren. Besonders herzerwärmend war hierbei ein junges Mädchen,
das mich mit den Worten begrüßte, dass es mich kennen würde. ich hätte ja
schonmal vorgelesen. Gemeinsam bekamen wir heraus, dass sie bei einem früheren
Event auf Schloss Berlepsch auch schon dabei gewesen war und meiner Lesung von
"Milas Gebet" gelauscht hatte. Es war berührend zu hören, dass sie sich recht
scheinbar positiv an mich und auch an die vorgetragene Geschichte erinnerte.

Am ersten Tag des Adventsmarkts las ich "Die ewigen Momente", "Der Wunderbaum",
"Das ewige Gemälde", ein weiteres Mal "Die ewigen Momente" und schließlich 
"Das zerbrochene Herz" vor. Beim letzten Vorlesen jedoch veränderte ich meine
bisher gewohnte Vortragsweise und begann, das Märchen nicht vorzulesen sondern
einfach zu erzählen (während ich den Zuhörern die Bilder zeige). Da ich meine
Geschichten gut kenne war das kein großes Problem und ich hatte gleich das
Gefühl, noch näher bei den Zuhörern zu sein. Es schien mir authentischer,
echter und mitreißender zu wirken. Zudem war es es so ein traumhaftes und
wahrhaft erfüllendes Gefühl, in die Augen meiner Zuhörer zu blicken und zu
sehen, wie bereitwillig sie mir für diese paar Augenblicke in eine so
vollkommen andere Welt folgen. Wenn Erwachsene mich mit riesengroßen
Kinderaugen ansehen oder ihre Berührtheit mit aufsteigenden Tränen zeigen.
Es hat mich noch einmal ganz deutlich daran erinnert, warum ich diese
Geschichten geschrieben habe und warum ich versuche, sie Menschen anzubieten.

Durch die Erfüllung beim Erzählen lag es nah, dass ich am zweiten Tag häufiger
erzählte. So präsentierte ich "Die rote Träne", "Die ewigen Momente",
"Die kleine Tänzerin", "Der Wunderbaum", "Die verwunschene Blume", nochmal
"Die rote Träne" und erneut "Das zerbrochene Herz". Und oh, es machte so viel
Vergnügen, die böse Hexe aus "Die verwunschene Blume" zu sprechen! Weiterhin
war ich sehr erstaunt, dass sich "Die rote Träne" nicht wirklich gut erzählen
lässt. Zwar begann ich mit einer Erzählung, aber merkte mit jeder Seite, dass
es wirklich ein Vorlesemärchen ist und wechselte wieder zum Text.

"Die ewigen Momente" trug ich übrigens so häufig vor, weil dies für mich ein
sehr schönes Weihnachtsmärchen ist. 

Was für neue Erfahrungen habe ich also aus diesem Event mitgenommen? Nun, das
Zelt war - auch, wenn es gut ausgerüstet und kuschlig warm war - vielleicht
doch ein bisschen düster, was das Vorlesen oder das Hereinlocken kleinerer
Kinder manchmal etwas erschwerte. Außerdem schienen sich viele Gäste an die auf
dem Ankündigungsplakat erwähnten Lesungszeiten zu versteifen, was dazu führte,
dass außerhalb der vollen Stunde nur wenige Leute zu mir hinein kamen und sich
von mir in ein Gespräch verwickeln ließen. Wenn sich aber Leute trauten, dann
verblüffte ich erneut mit einer sehr akkuraten Einschätzung dessen, was sie
gerade ausmacht und beschäftigt, gefolgt von einer guten Empfehlung für ein
bestimmtes meiner Märchen. Außerdem gab es, wenn sich genug Interessenten in 
dem Zelt zusammengefunden hatten, gerne mal eine außerplanmäßige Lesung.
Wenn ich dann mal gelesen habe, haben sich auch mehr und mehr Leute anlocken
lassen und standen teilweise Schlange vor meinem Zelt, um auch etwas von dem
Märchen mitzubekommen. Es war schön, viele Menschen erreichen zu können.
Und auch, wenn ich mein keines, stimmungsvolles Turmzimmer schon ein bisschen
vermisst habe, muss ich doch zugeben, dass der zentrale Standort des Zeltes
sich absolut gelohnt hat.

Impressionen:

 

Ein herzliches Danke für die Fotos an Claudia Geller-Wollentin.